Häufige Fragen

Detailliert Angaben zu Projektinhalten und der Antragsstellung entnehmen Sie bitte unserer Informationsbroschüre zu "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien".

  • Fragen zur Antragstellung

    Wer ist antragsberechtigt?

    • Das dbv-Projekt ist zugangsoffen: Nicht nur dbv-Mitgliedsbibliotheken können sich bewerben, sondern alle Bibliotheken und Einrichtungen  (z.B. Mehrgenerationenhäuser,  Fördervereine von Bibliotheken und Schulen, Familienzentren, Vereine), sofern sie Leseförderprojekte mit digitalen Medien  umsetzen wollen. 
    • Antragstellende müssen nicht die Bibliotheken sein.
    • Voraussetzung: Der Antragstellende findet zwei lokale Partner und bildet ein lokales Bündnis.
    • Ehrenamtlich geführte Bibliotheken, wissenschaftliche Bibliotheken oder Spezialbibliotheken können ebenfalls einen Antrag stellen oder als Partner in einem lokalen Bündnis teilnehmen.
    • Die Antragstellenden müssen juristische Personen (Einrichtungen) sein.

    Wie wird der Antrag gestellt?

    • Die Antragsstellung erfolgt über die offizielle Förderdatenbank des BMBFs.
    • Für den Projektzeitraum 2013 – 2017 sind pro Kalenderjahr zwei Ausschreibungen geplant.

    Kann man Anträge für mehrere Aktionen stellen?

    • Ja. Das lokale Bündnis kann auch mehrere Aktionen auswählen. Pro Aktion muss ein Antrag ausgefüllt werden.

    Gibt es obligatorische Anlagen zum Antrag?

    • Über die Förderdatenbank werden auch die obligatorischen Anlagen zum Antrag zur Verfügung gestellt: die Kooperationsvereinbarung, das Kalkulationsblatt, ein Blatt „Darstellung der Einrichtung“ und ein Blatt „Bedarf technische Basisgeräte“. 

    Kann man Anträge für mehrere unterschiedliche Konzepte/Projekte stellen?

    • Ja. Das lokale Bündnis kann auch mehrere Anträge stellen.  Pro Projekt  muss ein Antrag ausgefüllt werden.

    Darf nach Ablehnung erneut ein Antrag gestellt werden?

    • Ja. Eine erneute Bewerbung ist sehr willkommen. Das Projektteam gibt entsprechende Hilfestellung und Beratung. 

    Wie wird die Zielgruppe "bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche" definiert?

    • Die Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche, denen durch finanzielle, sozialräumliche, soziokulturelle oder besondere strukturelle Hemmnisse ein Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung erschwert oder verwehrt ist.
    • Im Bericht "Bildung in Deutschland 2012" werden diese so genannten Risikolagen beschrieben. Das BMBF verweist jedoch auch auf Regionen mit sozialem oder strukturellem Nachholbedarf, unter anderem auch auf Regionen mit hohem Migrantenanteil. In den so genannten Risikolagen wachsen Kinder in einem bildungsfernen Elternhaus, mit arbeitslosen Eltern oder in einer Familie mit finanzieller Notlage auf.
    • Auch die Förderung von Maßnahmen, die sich direkt an junge Flüchtlinge richten, kann innerhalb des bestehenden Förderprogramms erfolgen. Konkret bedeutet das:Kernzielgruppe des Programms "Kultur macht stark" sind bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche gemäß dem Nationalen Bildungsbericht. Auch junge Flüchtlinge erfüllen diese Kriterien.
    • Daneben findet sich Bildungsbenachteiligung auch unter anderen sozialräumlichen Umständen: ggf. bei berufstätigen Elternteilen oder in ländlichen Regionen mit geringem kulturellem Angebot. Der Besuch einer Bibliothek oder einer kulturellen Einrichtung ist dann erschwert oder nicht machbar. Diese Kinder und Jugendlichen können an Kunst-, Kultur- und entsprechenden Bildungsangeboten nicht teilhaben und sind daher benachteiligt.
    • Grundsätzlich ist die Teilnahme aller Kinder und Jugendlichen möglich und eine heterogene Gruppenzusammensetzung für eine erfolgreiche Durchführung auch wünschenswert, jedoch darf die primäre Zielgruppe nicht aus den Augen verloren werden.
    • Seit 01. Oktober 2015 sind auch Projekte für Flüchtlinge (Kinder und Jugendliche von 3 – 18 Jahren) förderfähig.

    Bin ich als Veranstalter über das Projekt versichert?

    • Als Veranstalter vor Ort tragen Sie die Verantwortung für einen ausreichenden Versicherungsschutz Ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
    • Bei weiteren bzw. wechselnden Veranstaltungsorten empfiehlt es sich – evtl. in Absprache mit Ihren Kooperationspartnern – den Versicherungsschutz Ihres jeweiligen Vorhabens im Vorfeld zu klären und gegebenenfalls vor Beginn des Projekts abzusichern.
  • Fragen zu den Bündnispartnern

    Wie wird ein "Bündnis für Bildung" gebildet? 

    • In einem lokalen Bündnis müssen sich immer mindestens drei Partner aus verschiedenen Bereichen zusammenfinden.
    • Die Zusammensetzung eines Bündnisses wird vom BMBF nach folgendem Muster empfohlen; dies ist aber nicht bindend:
      • ein Träger der kulturellen Bildung (z.B. die Bibliothek),
      • ein formaler Bildungsort (z.B. Kita, Schule, Einrichtung beruflicher Bildung),
      • eine sozialräumliche Einrichtung oder ein sozialräumlich arbeitender Verein (wie Jugendverbände, Jugendeinrichtungen, Einrichtungen der Jugend- und Sozialarbeit, Einrichtung der Wohlfahrtspflege, kirchliche Institutionen oder Migrantenselbstorganisationen)
    • Die Partner klären miteinander, welche Kompetenzen und welchen Beitrag sie jeweils zum Erfolg des gemeinsamen Projektvorhabens leisten und welche Aufgabenteilung sie vornehmen. Festgehalten wird dies in einer Kooperationsvereinbarung.    
    • Einzelpersonen können nicht den Status eines offiziellen Bündnispartners haben. Bündnispartner müssen juristische Personen (Einrichtungen) sein.

    Was ist ein "lokales" Bündnis? Wie weit kann der geografische Rahmen gesetzt werden?

    • In städtischen Bereichen ist die Zuordnung "lokal" durch die räumliche Nähe gegeben.
    • In den ländlichen Gebieten (Gemeinde, Kreise oder regionale Landesgrenzen) kann der Begriff "lokal" auch weiter gefasst sein, wenn inhaltlich begründet und organisatorisch durchführbar.

    Können Einrichtungen, die zum gleichen kommunalen Träger gehören wie die Bibliothek, Bündnispartner werden?

    • Ja, dies ist möglich, sofern es drei eigenständig agierende Institutionen sind (z.B. Bibliothek + Kita + VHS einer Stadt).

    Dürfen Schulen Bündnispartner sein?

    • Schulen dürfen Bündnispartner sein, aber nicht den Antrag selbst stellen. Die Aktionen für Kinder und Jugendliche müssen "außerunterrichtlich" bzw. "außerschulisch" durchgeführt werden. Für die Kooperation mit Schulen gibt es daher das Hinweisblatt des BMBF.
    • Die Aktion findet außerhalb der Unterrichtszeit  und nicht im Klassenverband statt. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig. Eine etwaige Mitwirkung von Lehrkräften erfolgt außerhalb ihrer schulischen Verpflichtungen.
    • Projekttage oder -wochen der Schulen sind nicht freiwillig für die Schülerinnen und Schüler, können also nicht gefördert werden. 

    Welche Eigenleistungen müssen erbracht werden?

    • Der Einsatz von Personal für die Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Aktionen
    • Das Einbringen von Infrastruktur und Sachleistungen (z.B. Räume, Versicherung, Medien, ggf. Internetarbeitsplätze)
    • Die Gewinnung und Koordination der ehrenamtlichen Kräfte
    • Nicht erbracht werden müssen finanzielle Eigenmittel sowie private Drittmittel
    • Nicht gefördert werden können Personalausgaben auf lokaler Ebene, also Gehälter u. ä.
    • Hauptamt ist in diesem Programm nicht förderfähig.
  • Fragen zu den Ehrenamtlichen und Qualifizierungen

    Ist das lokale Bündnis verpflichtet, Ehrenamtliche einzubinden?

    • Der Einsatz von ehrenamtlichen Kräften ist nach der Förderrichtlinie des BMBF ausdrücklich erwünscht, um ein tragfähiges Fundament für bürgerschaftliches Engagement bei  Bildungsaufgaben zu schaffen. Bei der Antragsbewertung durch die Jury wird deren Einsatz daher positiv berücksichtigt.
    • Eine angemessene Begründung bei Nicht-Einsatz von Ehrenamtlichen wird vom Antragsteller erwartet.
    • Ehrenamtlich Tätige werden für die jeweiligen Aktionen von der Stiftung Digitale Chancen kostenlos qualifiziert, um die Projektleitung vor Ort in der Durchführung zu unterstützen.

    Muss schon bei der Antragsstellung feststehen, welche Personen ehrenamtlich helfen?

    • Bei Antragstellung müssen die Namen der Ehrenamtlichen noch nicht vorliegen, jedoch muss sichergestellt sein, dass der Einsatz gewährleistet wird.
    • Vor Beginn der Schulungen ist mit jedem einzelnen Ehrenamtlichen eine Vereinbarung abzuschließen.

    Welche Aufwandsentschädigung gibt es für die Ehrenamtlichen?

    • Es können beantragt werden: Fahrtkostenerstattungen und Verpflegungsgeld für die Schulung und eine Aufwandsentschädigung für die Durchführungen.
    • Die Fahrtkostenerstattung erfolgt nach dem Bundesreisekostengesetz. Die Aufwandsentschädigung und die Verpflegung erfolgt nach einem vorgegebenen Betrag. Für die Abrechnung sind die Originalbelege erforderlich.
    • Es können keine Übernachtungskosten beantragt werden, da diese nicht förderfähig sind. Diese können demzufolge auch nicht erstattet werden.
    • Der federführende Partner des lokalen Bündnisses rechnet die förderfähigen Kosten mit dem dbv ab.

    Können auch Lehrer oder Erzieher als Ehrenamtliche bei der Durchführung der Aktionen mitwirken?

    • Ja, allerdings ehrenamtlich, d.h. außerhalb ihres Dienstes (Nachweis erforderlich).
    • Eine Mitwirkung von hauptamtlichem Personal ist sehr wichtig, kann aber nach der Förderrichtlinie des BMBF nicht finanziell gefördert werden. 

    Sollte das lokale Bündnis ein (erweitertes) Führungszeugnis von den ehrenamtlich Tätigen verlangen? 

    • Bibliotheken sind nicht verpflichtet, sich von Ehrenamtlichen ein (erweitertes) Führungszeugnis nach § 30a Bundeszentralregistergesetz (BZRG) vorlegen zu lassen. Die Bibliothek sollte daher den sonst üblichen Regelungen und Gepflogenheiten ihres Trägers folgen.
    • Andere Einrichtungen sind möglicherweise durch ihre Träger dazu verpflichtet und sollten auch in diesem Projekt ihre sonst üblichen Regelungen anwenden.
    • Sofern ein erweitertes Führungszeugnis durch den Träger verlangt wird, kann die Ausstellung für die jeweilige Person kostenfrei durch die zuständige Gemeinde erfolgen, wenn eine Beantragung der Bibliothek/Einrichtung vorliegt. 

    Warum ist es wichtig, die Ehrenamtlichen für die Durchführung der Maßnahmen zu qualifizieren und wer bietet die Qualifizierungen an?

    • Es wird den lokalen Bündnissen unbedingt empfohlen, seine Ehrenamtlichen für die Durchführung der Aktion qualifizieren zu lassen.
    • Die Qualifizierung stärkt die ehrenamtlich Tätigen in ihrem Engagement und befördert eine möglichst langfristige und somit nachhaltige Einbindung in die Umsetzung der Aktionen/Maßnahmen.
    • Durch die  Qualifizierung werden die Ehrenamtlichen auf ihre unterschiedlichen Aufgaben im Bereich der Leseförderung mit digitalen Medien bei der Durchführung der Aktion vorbereitet.
    • Die Stiftung Digitale Chancen als Verbundpartner des dbv bietet bundesweit eintägige Qualifizierungen für die Ehrenamtlichen an. Die Qualifizierungen sind kostenlos. Die dafür anfallenden Reisekosten werden erstattet. Dafür sind Mittel im Antrag vorzusehen.

    Was wird in den Qualifizierungen vermittelt?

    • Der thematische Schwerpunkt der Qualifizierung liegt auf der Vermittlung medienpädagogischen Basiswissens. Darüber hinaus werden die ehrenamtlich Tätigen in die Lage versetzt, die jeweilige Aufgabenstellung mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zu bewältigen.
    • Die ehrenamtlich Tätigen werden jeweils mit den digitalen Geräten und Anwendungen, Internetangeboten und Plattformen, rechtlichen Rahmenbedingungen, Tipps zur Umsetzung der Aktionen und den medialen Nutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen vertraut gemacht.
    • Online können weitere Materialien und Links abgerufen werden: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/materialien.cfm?dd=0.
    • Alle Teilnehmenden an den Qualifizierungen erhalten zum Abschluss einen Nachweis über die vermittelten Fähigkeiten und Kompetenzen.
    • Für die Schulungen sind keine Vorkenntnisse notwendig.

    Wer kann sich für eine Qualifizierung anmelden?

    • Die Qualifizierungen richten sich an alle Ehrenamtlichen, die über lokale Bündnisse im Projekt "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" eingebunden sind.
    • Die Anmeldung erfolgt über: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/
    • Die Qualifizierung von hauptamtlichem Personal ist im Rahmen des Projektes "Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien" nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
    • Nehmen Sie bei Rückfragen gerne Kontakt mit der Stiftung Digitale Chancen auf: 030-43727740 oder sliebender@digitale-chancen.org.

    Wo und wann finden die Qualifizierungen statt?

    • Die Stiftung Digitale Chancen bietet seit Herbst 2013 Qualifizierungen im gesamten Bundesgebiet an. Alle Termine und Orte für Qualifizierungen finden Sie unter: http://qualifizierung.digitale-chancen.de/lms/
    • Die Qualifizierungen finden dezentral statt und werden so angeboten, dass lange Anfahrtswege nach Möglichkeit vermieden werden.
    • Falls keine entsprechenden Qualifizierungen in der Nähe oder zu einem passenden Zeitpunkt angeboten werden, wenden sie sich bitte an das Team der Stiftung Digitale Chancen, um nach Möglichkeit eine Einzelfall-Lösung zu vereinbaren.

    Was sollten die Ehrenamtlichen zu den jeweiligen Qualifizierungen mitbringen?

    • Es  sollten zu den Qualifizierungen die jeweils für die Durchführung der Aktion/Maßnahme benötigten technischen Geräte mitgebracht werden (pro ehrenamtlich tätige Person): z.B.
      • 1 Digitaler Lesestift und mind. 1 Buch zum Stift
      • 1 Tablet-PC
    • Die technischen Geräte sollten den Ehrenamtlichen über die lokalen Bündnisse zur Verfügung gestellt werden. Die lokalen Bündnisse werden im Zuwendungsvertrag (Bewilligungsbescheid) gebeten, die technischen Geräte umgehend nach der Bewilligung zu erwerben, damit sie zur Qualifizierung mitgenommen werden können.
    • Ein eigenes Laptop oder andere mobile Endgeräte können gerne mitgebracht werden. Dies ist aber nicht verpflichtend.
  • Fragen zu den Fördermitteln

    Welche technische Ausstattung zur Durchführung der Aktionen wird aus den Projektmitteln gefördert?

    • „Lesen macht stark“ ist kein Ausstattungsprogramm, sondern ein Förderprogramm für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.
    • Es können die zur Durchführung von Aktionen unabdingbar notwendigen technischen Basisgeräte (z.B. elektronische Lesestifte, Tablets, Beamer, Laptop) beantragt werden, sofern sie nicht beim Antragstellenden oder den Partnern vorhanden sind. Der Bedarf ist in der Maßnahmenbeschreibung im Antrag ausführlich darzulegen und durch die Anlage zum Vertrag (siehe Anlage „Bedarf technische Basisgeräte“) mit Unterschrift zu bestätigen.
    • Der dbv ist vom Fördergeber zu einer intensiven Prüfung angehalten, da nur „projektbezogene Ausgaben“ förderfähig sind. 
    • Sofern aufwändige Technik benötigt wird, muss die Verhältnismäßigkeit der Ausgaben über die Projektlaufzeit gegeben sein. Andernfalls geht Ausleihe vor Erwerb. Es können  elektronische Lesestifte/Audiostifte (z.B. TING-Stifte und vertingte Bücher, TipToi-Stifte und entsprechende Bücher) beantragt werden.
    • Nach Erhalt der Bewilligung durch den dbv erwirbt der Bewilligte = Letztzuwendungsempfänger (LZE) die technischen Basisgeräteselbst und ruft dann die Mittel dafür beim dbv ab. 

    Muss die Bibliothek/Einrichtung finanziell in Vorleistung gehen bei der Anschaffung der benötigten Technik?

    • Wenn möglich, wird empfohlen, in Vorleistung zu gehen. 
    • Wenn nicht möglich, können Mittel alle zwei Monate beim dbv abgerufen werden.
    • Der Zahlungsabruf erfolgt über die Datenbank.

    Was passiert mit der technischen Ausstattung nach Ende des Projektzeitraumes?

    • Die technischen Basisgeräte verbleiben nach Abschluss der Aktion beim Bündnis bzw. nach Einigung innerhalb der Bündnispartner z.B. beim federführenden Antragstellenden.
    • Die technischen Basisgeräte dürfen nur für die Durchführung der beantragten Aktionen genutzt werden. Sie sind nicht Teil der Infrastruktur des Antragstellenden.

    Können für die Durchführung der Aktionen auch pädagogische Fachkräfte (Honorarkräfte) bezahlt werden?

    • Es gibt die Möglichkeit, (medien-)pädagogische Fachkräfte (Honorarkräfte) bei den Durchführungen der Aktion einzubinden, sofern dies die Qualität der Aktionen sichern hilft und in Umfang und Inhalt angemessen ist.
    • Die Qualifizierung der Honorarkraft ist nachzuweisen (durch Referenzen, Ausbildungsnachweise u.ä.).
    • Die Honorierung erfolgt in einem vom dbv vorgegebenen Kostenrahmen und auf Rechnung. Es können nur tatsächlich gezahlte Honorare später erstattet werden.
    • Eine Vergütung für die Erstellung des Förderantrages mit Hilfe einer Honorarkraft und die damit zusammenhängenden Ausgaben sind jedoch in keinem Falle förderfähig.
    • Honorare an hauptberufliche Mitarbeitende des Antragstellenden oder der Bündnispartner sind nicht zuwendungsfähig. 

    Wie erfolgt der Nachweis der Verwendung der Fördermittel?

    • Entsprechend Ihres Zuwendungsvertrags ist die Verwendung der Zuwendung innerhalb von zwei Monaten nach Erfüllung des Zuwendungszwecks, spätestens jedoch mit Ablauf des zweiten auf dem Bewilligungszeitraum folgenden Monats dem dbv nachzuweisen.
    • Bei einer Förderung über zwei oder mehrere Jahre müssen, je nach Laufzeit, während der Förderung ein oder mehrere Zwischennachweis/e über die Förderdatenbank erstellt werden. Eine Anleitung und Informationen zur Erstellung eines Zwischennachweises, den Inhalten, Anlagen und den technischen Schritten finden Sie zusammengefasst in der PDF „Informationen für LZE zur Erstellung des Zwischennachweis 2016“ im Downloadbereich. Bitte nutzen Sie zudem das Handbuch zur Förderdatenbank für Antragsteller.
    • Der Verwendungsnachweis wird am Ende Ihrer Förderung abschließend von Ihnen auf der Förderdatenbank erstellt. Bei einer einjährigen Förderung kann direkt der Verwendungsnachweis zum Abschluss Ihrer Förderung auf der Datenbank erstellt werden. Eine Anleitung und Informationen zur Erstellung eines abschließenden Verwendungsnachweises, den Inhalten, Anlagen und den technischen Schritten auf der Datenbank, finden Sie zusammengefasst in der PDF „Informationen für LZE zur Erstellung des Verwendungsnachweises“ im Downloadbereich. Bitte nutzen Sie zudem das Handbuch zur Förderdatenbank für Antragsteller.