Projektideen zum Anti-Cybermobbing

(über mehrere Monate)

Der Messaging-Dienst „WhatsApp“ ist für Kinder häufig der Einstieg in soziale Netzwerke. Hier lassen sich schnell Gruppen bilden und Inhalte teilen. Nicht alle Chats verbinden jedoch, sondern viele werden genutzt, um andere User auszugrenzen und zu verletzen. Aufklärungsarbeit über das Cybermobbing ist dabei besonders bei Kindern und Jugendlichen zentral, um solchen Verhaltensweisen im Erwachsenenleben vorzubeugen.

Im Workshop einigen sich die Kinder auf ein bis drei Bücher die den Themenkomplex des Mobbings behandeln. Aufbauend auf diesen Geschichten lernen sie, wie sie sich wirksamen bei Cybermobbing verhalten können und welche Verhaltensregeln im Netz wichtig sind. Sie setzen sich mit den Inhalten der Geschichten auseinander und berichten von ihren eigenen Erfahrungen. Ziel ist, dass die Kinder einen eigenen multimedialen Vortrag erarbeiten und diesen vor Publikum halten.

Die erste Präsentation erfolgt öffentlich in einer Elternversammlung. Im Sinne der Nachhaltigkeit soll eine feste Gruppe von Peer-Trainern entstehen, die regelmäßig interessierten Kindern einen Vortrag präsentieren und mit ihnen über das Thema diskutieren. Ähnlich wie Streitschlichter oder Mediatoren wird diese Gruppe ein fester Anlaufpunkt für das Problem des Cybermobbings an den lokalen Schulen und gibt das eigene Expertenwissen an nachfolgende Peer-Trainer weiter. Das Projekt ist dabei im außerunterrichtlichen Bereich der Nachmittagsbetreuung an einer Schule angesiedelt. Die Kinder werden auf ihrem Weg von medienpädagogischen Fachkräften und Ehrenamtlichen unterstützt.