Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.

Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Laufzeit 2018 - 2022

Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das BMBF seit dem Jahr 2013 außerschulische Projektepartner*innen der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die in bildungsbenachteiligten Situationen aufwachsen. 2017 wählte das BMBF 30 Programmpartner*innen für die Umsetzung der 2. Runde des Programms  aus. Dabei handelt es sich um ausgewählte Verbände und Initiativen, die bundesweit tätig sind und über Kompetenzen in der außerschulischen Bildung verfügen. Mit den vom BMBF bereitgestellten Fördermitteln setzen die Programmpartner*innen Angebote kultureller Bildung vor Ort nach folgenden Richtlinien um:

  • Die Aktionen in den Projekten sollen sich an Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren richten.
  • Die Aktionen sollen niedrigschwellig sein, um vor allem Kinder und Jugendliche erreichen zu können, die bisher wenig Bildungserfahrungen sammeln konnten.
  • Die Aktionen werden auf lokaler Ebene in Bündnissen mit mind. drei Akteur*innen durchgeführt.
  • Die Aktionen sollen neu und zusätzlich sein, d.h. sie dürfen nicht in gleicher Form vorher stattgefunden haben.
  • Die Aktionen werden im außerschulischen Bereich durchgeführt, Schulen können jedoch Kooperationspartner*innen sein.
  • Die Aktionen sollen  vor Ort von ehrenamtlichen Personen durchgeführt oder begleitet werden, um die Entwicklung tragfähiger bürgerschaftlicher Netzwerke zu fördern. Daher wird kein hauptamtliches Personal auf lokaler Ebene finanziert.

Mit der Förderung von "Bündnissen für Bildung" im Bundesprogramm „Kultur macht stark“ verfolgt das BMBF folgende Ziele:

  • neue Bildungschancen für Kinder und Jugendliche eröffnen, die bei den Aktionen persönliche Wertschätzung erfahren und neue Perspektiven für sich entdecken
  • durch die Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Zukunft der jungen Generation schärfen und so eine neue soziale Bewegung für gute Bildung anstoßen
  • die tragfähige Vernetzung unterschiedlicher Bildungsakteure auf lokaler Ebene fördern – möglichst nah an den Kindern und Jugendlichen
  • kulturelle Bildung in die Breite tragen, zu den jungen Menschen, die bislang am weitesten von ihr entfernt sind
  • in einer unbelasteten Lernumgebung selbstgesteuertes Lernen und freiwilliges kreatives Mitgestalten fördern
  • Grundlagen für gesellschaftliche Teilhabe schaffen, unabhängig von der sozialen Herkunft
  • den in Deutschland ausgeprägten Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg abschwächen